LTE-Verfügbarkeit 2015: Vodafone konzentriert sich auf die Städte

Bis Ende 2015 will Vodafone mit seinem LTE-Mobilfunknetz 90 Prozent der Fläche in Deutschland abdecken. Die Planung konzentriert sich dabei vor allem auf den städtischen Bereich, in dem neben 4G 800 immer öfters LTE 2.600 zur Verfügung steht.

Übertragungsraten bis zu 225 Mbit/s ab Anfang 2015

Vodafone strebt eine nahezu flächendeckende LTE-Versorgung bis Ende 2015 an. Dabei wird der neue Long Term Evolution-Funkstandard vor allem in Städten weiter ausgebaut. So ist in zahlreichen Städten neben LTE 800 nun auch 4G im Frequenzbereich um 2.600 Megahertz (MHz) verfügbar. Damit sind höhere Surfgeschwindigkeiten möglich. So bietet Vodafone seit einiger Zeit Datentarife für Tablets an, die für Datenraten bis zu 225 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ausgelegt sind. Freigeschaltet werden soll die Geschwindigkeit im Vodafone-Netz im ersten Quartal 2015.   

 

Im nächsten Jahr soll neben der Optimierung der LTE-Netze auch der Flächenausbau mit dem 4G-Standard weiter vorangetrieben werden. Dabei greift der Mobilfunker wieder auf den Bereich um 800 MHz zurück. Mit dieser Strategie soll der Versorgungsgrad von aktuell 70 Prozent auf 90 Prozent bis Ende 2015 erhöht werden. Derzeit funken laut Angaben von Vodafone mehr als 8.000 LTE-Basisstationen in Deutschland (Alle Angaben Stand Dezember 2014).

 

LTE-Funknetz: VoLTE kommt 2015

Ein weiteres Ziel für das nächste Jahr ist die Einführung von Voice-over-LTE (VoLTE) – also der Telefonie über das LTE-Mobilfunknetz. Bei zahlreichen LTE-Smartphones ist die Technik bereits verbaut wurden (weitere Informationen dazu auf http://www.lte-smartphones.de/). Jetzt fehlen nur noch die Angebote seitens der Netzbetreiber.

 

VoLTE hat den Vorteil, dass eine LTE-Datenverbindung wegen eines Telefongesprächs nicht unterbrochen werden muss. Zudem soll die Sprachqualität gegenüber herkömmlichen Verbindungen deutlich besser ausfällt.

 

Autor: Boe

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