Long Term Evolution Frequenzen Auktion 2015: Neue Frequenzen für LTE Plus und 5G

In diesem Jahr ist es wieder soweit: Neue Frequenzen werden versteigert. Laut dem Bitkom sollen die neuen Frequenzen nicht nur LTE Cat 4 mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) ermöglichen, sondern auch die Nutzung von 5G.

LTE Frequenzen Auktion 2015: Begehrte 700-MHz-Frequenzen unterm Hammer

2015 kommen die 700-Megahertz-Frequenzen unter den Hammer. Der Beirat der Bundesnetzagentur hat nun entschieden, dass die Erlöse in den Ausbau investiert werden.Dadurch werde 4G Advanced mit bis zu 1 Gbit/s ermöglicht. Auch die Nachfolge-Technik 5G soll davon profitieren. „In wenigen Jahren könnte dann der als 5G bezeichnete LTE-Nachfolgestandard diese Frequenzen ebenfalls nutzen“, erklärt der IT-Branchenverband Bitkom.

Der Beschluss der Bundesnetzagentur sieht vor, dass die Netzbetreiber nach Zuteilung der Frequenzen sich dazu verpflichten, innerhalb von drei Jahren deutschlandweit 98 Prozent der Haushalte mit mobilem Breitband zu versorgen. In jedem Bundesland soll die Abdeckung 97 Prozent erreichen. Pro Funkzelle soll es eine Surfgeschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) geben.

 

Long Term Evolution Frequenzen Auktion für zweites Quartal 2015 geplant

Laut Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder sei auch „die flächendeckende Versorgung mit mobilem Internet entlang der Autobahnen und ICE-Trassen“ wichtig. Wenn die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur die Auktionsdetails bestätigt, müsse noch die Frequenzverordnung geändert werden. Dies erfordert die Zustimmung des Kabinetts und des Bundesrats. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, findet die 4G Frequenzen Auktion im zweiten Quartal 2015 statt.

Es kommen Mobilfunkfrequenzen unter den Hammer, deren Laufzeit endet. Zudem werden Rundfunkfrequenzen versteigert, die durch die Umstellung auf DVB-T2 frei werden. Aufgrund der Umstellung der Rundfunkausstrahlung werde ab 2017 schrittweise ein zusammenhängendes Frequenzband frei. Die begehrten Frequenzen im 700-MHz-Band werden auch Digitale Dividende 2 genannt. Sie ermöglichen laut Bundesnetzagentur einen Netzausbau, der mit relativ wenigen Funkstationen auskommt.

 

Autor: ES

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